Eine einfache Webseiten-Navigation für eine höhere Nutzerfreundlichkeit

Maximilian Hohenstatt Webseiten

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Zu Beginn jedes Launches oder Relaunches einer Webseite steht meist die Frage: Was und wen will ich mit meiner Webseite eigentlich erreichen? Dies ist wichtig, um ausloten zu können, ob vorhandene Inhalte (optimiert) weiterverwendet werden können oder neuer Content generiert werden muss. Wir nehmen gleich vorweg: Meist ist eine gesunde Mischung aus beiden Varianten der richtige Weg.

Das gesamte World Wide Web hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Fülle von Webseiten entwickelt, die meist – mehr oder weniger – dem selben Schema folgen. Dies haben auch Nutzer und potentielle Kunden so gelernt und erwarten deshalb intuitiv bei der Bedienung einer Webseite die Antworten auf folgende vier Fragen.

Was will der Besucher von mir wissen?

  • Um wen geht es? Welcher Initiator oder welches Unternehmen steckt hinter der Webseite?
  • Was bietet mir der Initiator oder das Unternehmen an?
  • Was hat der Initiator oder das Unternehmen bereits geleistet?
  • Wie kann ich den Initiator oder das Unternehmen kontaktieren?

Diese vier Fragen sind essenziell, weshalb deren Antworten für den Besucher durch eine einfache Navigation schnell und unkompliziert erreichbar sein müssen. Dass das unweigerlich einem „Mit der Masse schwimmen“ gleichkommt und eine gewisse Form der Individualität damit verloren geht, ist leider kaum verhinderbar – die Thematik „Individualität vs. Nutzerfreundlichkeit“ ist allerdings auf Grund des zusätzlichen Design-Aspekts so umfangreich, dass man hierfür vielleicht einen zusätzlichen Blogartikel einplanen sollte 😉

Wie soll ich meine Menüpunkte benennen?


Die Bezeichnung der Navigationspunkte kann von Branche zu Branche unterschiedlich sein. Die einfachste und vermutlich allgemeingültigste Variante sieht wie folgt aus:

Ausgehend von einem Unternehmen, das keine Dienstleistungen sondern Produkte anbietet (aber nicht online verkauft) wäre dies eine mögliche und dennoch einfache Abwandlung:

Sobald wir uns im E-Commerce Universum bewegen (also auch online Produkte und Leistungen verkaufen wollen), ist die Navigationsstruktur maßgeblich von der Einbindung der Produkte und des ausgewählten Shopsystems abhängig. Aus diesem Grund verzichten wir an dieser Stelle auf ein Beispiel und machen somit einen großen Bogen um eventuelle Fettnäpfchen.

Vier Menüpunkte? Das soll reichen?


Ja! Webseitenbenutzer verbringen im Schnitt nur wenige Minuten auf einer Webseite und müssen schnell vom eigenen Unternehmen überzeugt werden. Mangelnde Nutzerfreundlichkeit und fehlende Orientierung sind die häufigsten Gründe für eine hohe Absprungrate und kosten ein Unternehmen somit wertvolle potentielle Kundenkontakte.

Zusätzliche Submenüs oder Landingpages bieten ausserdem die Möglichkeit, den Umfang einer Unternehmenswebseite zu erweitern und Inhalte feingliedriger darzustellen – die Toplevelnavigation selbst sollte jedoch stets so reduziert wie möglich gestaltet werden, um dem Besucher einen einfachen Überblick über die Funktionen und Inhalte der Webseite liefern zu können.

Funktioniert das auf jeder (Unternehmens-)Webseite?


Sicherlich werden die beiden oben als Beispiel aufgeführten Bezeichnungen nicht zu 100 Prozent kompatibel mit jeder Unternehmenswebseite sein und sind mehr als Orientierungshilfe zu verstehen. Nichtsdestotrotz sollten an irgendeiner – nicht allzu entlegenen – Stelle auf Ihrer Webseite kurze Antworten auf die erwähnten Fragen zu finden sein.

Wer wissen möchte, wie solch eine (leicht abgewandelte) Art der Navigationsstruktur auf einer Webseite aussehen kann, muss nur ein Blick auf den oberen Browserrand werfen 😉


Über den Autor
Maximilian Hohenstatt

Maximilian Hohenstatt

Maximilian Hohenstatt ist Co-Founder und Gesellschafter von Partner & Söhne. Er ist spezialisiert auf die Leistungen Webdesign, Suchmaschinenoptimierung und E-Commerce.