Wie schreibt man den perfekten Blogartikel?

Lukas Rütten Webseiten

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© AlexBrylov | depositphotos.com
Ob zur Erweiterung der Website, als kreatives Outlet oder zur einfachen Informationsmitteilung: Blogs sind ein fester Bestandteil des Internets und somit des Lebens vieler Menschen. Da ein Blog auch zur positiven Reputation eines Unternehmens beitragen kann, ist er ausserdem ein beliebtes Marketingtool. Doch wie fängt man an? Wie soll er aussehen? Und wie finde ich die richtigen Themen? Wir haben in diesem Artikel eine kleine Zusammenfassung über den richtigen Blogartikel mitgebracht. Blogception sozusagen.

1. Die Idee

Nehmen Sie sich Zeit für ihre Idee. Sie ist der Grundstein eines jeden Blogartikels und der Grund für das Interesse Ihres Lesers. Ihre Idee sollte möglichst innovativ sein oder zumindest einen neuen Blickwinkel auf ein Thema werfen, um sich von anderen Blogs abzuheben und somit relevanten Inhalt liefern.
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2. Die Überschrift

Die Überschrift bringt den Leser auf Ihre Website. Ist diese nicht interessant genug, so spielt der Rest des Artikels meist keine Rolle mehr. Versuchen Sie beispielsweise Ihre Überschrift als Frage zu formulieren. Nutzen Sie die natürliche Neugier des Menschen, fassen Sie sich kurz (am besten unter 65 Zeichen) und am allerwichtigsten: Achten Sie darauf, Ihr SEO Keyword zu verwenden, um in den Suchmaschinen das beste aus ihrem Artikel heraus zu holen. Gehen Sie im Verlauf des Artikels immer wieder auf die Frage in der Überschrift ein, um die Aufmerksamkeit des Lesers zu behalten.

3. Die Einleitung

Der erste Satz ihrer Einleitung sollte sich auf die Überschrift, das Problem, welches Sie behandeln, und Ihr ausgewähltes SEO Keyword beziehen. Den Rest der Einleitung nutzen Sie, um die Neugier des Lesers zu steigern. Gehen Sie darauf ein, was den Leser im Rest des Artikels erwartet, was er lernen kann und wie er davon profitiert.

4. Die Struktur

Die Struktur eines Artikels ist das Gerüst, um das sich ihr Thema dreht. Definieren Sie sich wichtige Meilensteine oder Überschriften innerhalb des A rtikels, um während dem Schreiben ein Auge darauf zu halten, wie sich er sich entwickelt. So vermeiden Sie Redundanz und sorgen für Vollständigkeit.
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5. Die Recherche

Wenn Sie zu diesem Zeitpunkt nicht schon längst dabei sind, sollten Sie sich spätestens jetzt in die Recherche stürzen. Bei uns sind an dieser Stelle immer jede Menge Tabs zu verschiedenen Themen geöffnet, die uns bei der Struktur helfen und das Hintergrundwissen auffrischen. Wenn Sie während des Schreibens nicht weiterkommen, können Sie so die wichtigsten Informationen noch einmal nachlesen.

6. Die Bonusmaterialien

Um das Interesse Ihrer Leser zu halten, sollten Sie sich nicht auf Text beschränken. Bilder, Videos oder GIFs die sich auf Ihr Thema beziehen, genauere Zusammenhänge erklären oder die Stimmung auflockern, haben einen ebenso hohen Einfluss auf die Aufenhaltsdauer der Leser wie eine gut ausgearbeitete Struktur. Sie können auch andere Artikel verlinken, in denen sich Autoren vielleicht detaillierter mit Ihrem Thema auseinandergesetzt haben. Nutzen Sie die Möglichkeit, um auch auf eigene Artikel querzuverlinken und somit den Traffic auf Ihrer Webseite zu erhöhen.

7. Das Ende

Lassen Sie Raum für Diskussionen. Das bedeutet: Diskutieren Sie das Thema nicht zu Ende und finden Sie am besten auch keine eindeutige finale Lösung – es sei denn, sie ist der Grund Ihres Artikels.
Am besten formulieren Sie am Ende ihres Artikels eine Frage, welche die Leser zur Diskussion anregt und sie dazu bringt, sich noch weiter mit dem Thema ihres Artikels auseinander zu setzen.

8. Das Foto

Ein gutes Titelbild macht eine Menge aus. Neben der Überschrift ist es das erste, was potenzielle Leser von Ihrem Post sehen. Demnach sollte es Neugier wecken, aber nicht übertrieben wirken. Am besten funktionieren Bilder, die einen oder mehrere Menschen oder Gesichter zeigen. Außerdem sollte es natürlich mit Ihrem Thema zu tun haben. Achten Sie aber vor allem darauf, dass es zu Ihrer (Bild-)Sprache passt und Größe und Format möglichst immer gleich sind. Vergessen Sie bei der Nutzung von Lizenzbildern auf keinen Fall das Copyright zu beachten.
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9. Die Veröffentlichung

Lesen Sie mehrmals über Ihren Artikel, um Rechtschreib-, Format-, und Grammatikfehler zu beheben. Achten Sie bei der Veröffentlichung vor allem auf die Uhrzeit. Mit verschiedenen Tools und bereits veröffentlichten Artikeln können Sie herausfinden, welche Zeit bei Ihrer Zielgruppe am besten funktioniert. Dies kann den Unterschied zwischen 100 und 1000 Klicks machen.

Wichtiger Hinweis

Natürlich ist dies ein grob gekürzter Guide für Ihren perfekten Blogartikel und sicher nicht vollständig. Denn so etwas wie einen perfekten Artikel gibt es gar nicht, oder doch?

Trotzdem hoffen wir, wir konnten Ihnen ein paar Hinweise und Anregungen für Ihre nächste Veröffentlichung geben. Und jetzt auf zur Tastatur!
About the Author
Lukas Rütten

Lukas Rütten

Lukas ist der erste Praktikant der Firmengeschichte von Partner & Söhne. Er beschäftigt sich mit den Themen Social Media und Content Management.