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Lennart Kappes

Automation & Development Manager
Lennart Kappes entwickelt skalierbare Websites und automatisierte Prozesse, die digitales Marketing wirtschaftlich tragfähig machen. Sein Schwerpunkt: performante WordPress-Systeme, durchdachtes Schnittstellenmanagement und Workflow-Automatisierungen, die internen Aufwand reduzieren und Datenqualität sichern. Zudem baut er lokale KI-Lösungen – von Chatbots bis zu RAG-Systemen –, die Kunden datenschutzkonform und auf eigener Infrastruktur betreiben können.
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Fachgebiete von Lennart Kappes

An der Schnittstelle von performanter Webentwicklung, digitaler Prozessautomatisierung und KI-gestützter Infrastruktur

Durchdachte Webentwicklung & Systemarchitektur

Eine Website ist mehr als Design und Funktionsumfang - sie sollte als ganzheitliches System betrachtet werden, das skalierbar, erweiterbar, langfristig wartbar und zukunftssicher aufgebaut sein muss. Im Fokus stehen WordPress-Systeme, die im Zusammenspiel mit der richtigen Server-Struktur skalieren und so dauerhaft schnelle Ladezeiten und hohe Conversion-Rates ermöglichen.

Prozessautomatisierung, Schnittstellen & KI-Systeme

Lennart beschäftigt sich mit der Frage, wie wiederkehrende Workflows so automatisiert werden können, dass interne Ressourcen geschont und gleichzeitig die Datenqualität verbessert wird – etwa über eigene WordPress-Plugins, die per Zapier an andere Systeme andocken. Hinzu kommen lokale KI-Systeme wie datenschutzkonforme Chatbots und RAG-Lösungen, die firmeneigenes Wissen auf eigener Infrastruktur nutzbar machen, ohne dass sensible Daten das Haus verlassen.

Digitale Transformation für mittelständische Unternehmen

Digitale Transformation gelingt dann, wenn bestehende Prozesse zunächst sauber verstanden und anschließend systematisch neu strukturiert werden. Genau hier setzt Lennarts Arbeit an: nicht Tool-getrieben, sondern entlang der tatsächlichen Anforderungen im Unternehmen.

Über Lennart Kappes

WordPress-Performance, MultiSite-Architekturen, Prozessautomatisierung, API-Management, Schnittstellenmanagement, Tracking-Infrastruktur, Lokale KI-Systeme und Datensouveranität
Gute digitale Infrastruktur erkennt man nicht daran, dass sie auffällt, sondern daran, dass sie zuverlässig im Hintergrund läuft und im Alltag spürbar Aufwand spart.
Lennart Kappes
  • IT-Zertifikat der Philosophischen Fakultät an der Universität zu Köln.
  • Prüfungsbereiche: Advanced IT Basics, Advanced Web Basics, Tools and Methods in DH (php) und Digital Objects

3 Fragen an Lennart Kappes

Wo lohnt sich Prozessautomatisierung wirklich und wo wird sie überschätzt?

Automatisierung lohnt sich überall dort, wo Prozesse klar definiert sind, regelmäßig stattfinden und ein nachvollziehbares Muster haben. Klassische Beispiele sind Lead-Qualifizierung, Ticketing oder das Verbinden von CRM, Marketing-Tool und Website. Überschätzt wird sie dort, wo Unternehmen versuchen, unklare oder politische Prozesse durch Tools zu lösen. Wenn ein Workflow im Unternehmen nicht sauber dokumentiert ist, automatisiert man am Ende vor allem das Chaos. Deshalb beginnt jedes gute Automatisierungsprojekt nicht mit der Tool-Auswahl, sondern mit einer ehrlichen Analyse des bestehenden Prozesses.

WordPress wird oft als langsam wahrgenommen. Woran liegt das wirklich und was hilft gegen die typischen Performance-Probleme?

WordPress an sich ist nicht das Problem. Die meisten Performance-Probleme entstehen durch eine Kombination aus günstigem Shared Hosting, zu vielen Plugins und fehlender technischer Pflege. Wenn jede Funktion über ein zusätzliches Plugin gelöst wird, summiert sich das schnell zu Hunderten zusätzlicher Datenbankabfragen pro Seitenaufruf.

Was tatsächlich hilft:

  1. Erstens ein Hosting, das Zugriff auf Server, Datenbank und Frontend erlaubt.
  2. Zweitens ein gepflegter Plugin-Stack, bei dem nur das eingesetzt wird, was wirklich gebraucht wird.
  3. Drittens eine saubere technische Basis – ordentliches Caching, optimierte Bilder, schlanke Datenbank.

WordPress kann sehr schnell sein, wenn diese drei Punkte sitzen.

Lokale KI-Systeme und RAG sind gerade ein großes Thema. Wann ergeben sie für ein Unternehmen wirklich Sinn?

Sinnvoll wird es überall dort, wo viel Wissen vorhanden ist, dieses aber schwer auffindbar in Dokumenten, Wikis oder E-Mails verstreut liegt. Ein RAG-System macht genau dieses Wissen zugänglich: Statt sich durch Ordnerstrukturen zu klicken, stellt man eine Frage und bekommt eine Antwort mit Verweis auf die Quelle. Klassische Fälle sind interner Support, Onboarding oder die Suche in technischer Dokumentation.

Entscheidend ist dabei zweierlei. Erstens die Datenbasis: Ein KI-System ist nur so gut wie das, worauf es zugreifen darf – ist die Dokumentation lückenhaft, hilft auch das beste Modell nicht. Zweitens der Datenschutz. Gerade im Mittelstand dürfen sensible Daten oft nicht an externe Anbieter gehen. Deshalb setze ich auf lokale Systeme, die vollständig auf eigener Infrastruktur laufen – das Wissen bleibt im Haus, und das Unternehmen behält die Kontrolle.

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