Max-Raphael Feibel
Strategy & Performance Spezialist
Digital Healthcare Marketing Experte
Max-Raphael Feibel entwickelt datengetriebene digitale Marketingstrategien für Unternehmen & das Gesundheitswesen und setzt diese in Multi-Channel-Kampagnen um. Sein Schwerpunkt: messbare Performance, verlässliches Webtracking und nachhaltiges Wachstum, besonders im Healthcare-Bereich.
Fachgebiete von Max-Raphael Feibel
An der Schnittstelle von Strategie, Performance und belastbarer MarketingbewertungPerformance Marketing mit Fokus
Attribution, Incrementality & Messbarkeit
Digital Healthcare Marketing
Über Max-Raphael Feibel
Max-Raphael FeibelGutes Marketing ist nicht dann erfolgreich, wenn ein Dashboard gut aussieht - sondern dann, wenn klar ist, welche Maßnahmen wirklich Wirkung erzeugen und langfristig tragfähig sind.
3 Fragen an Max-Raphael Feibel
Wo scheitern Unternehmen heute noch am häufigsten bei der Messung Ihrer Marketingperformance und was lässt sich dagegen tun?
Das häufigste Problem ist nicht fehlendes Tracking, sondern falsches Vertrauen in vorhandene Zahlen. Die meisten Unternehmen messen technisch korrekt – aber interpretieren strukturell falsch. Sie schauen auf Plattform-Dashboards, die von Natur aus zu optimistisch berichten, weil Google und Meta sich gegenseitig dieselben Conversions zuschreiben. Das Ergebnis ist ein Reporting, das gut aussieht, aber keine belastbare Entscheidungsgrundlage bietet.
Was dagegen hilft: Erstens ein klares KPI-System, das zwischen Plattformmetriken und echten Geschäftskennzahlen unterscheidet. Zweitens eine Messarchitektur, die Datenquellen zusammenführt, anstatt jede Plattform isoliert zu bewerten. Und drittens die Bereitschaft, unbequeme Fragen zu stellen – zum Beispiel, ob eine Kampagne wirklich Wachstum erzeugt oder nur dokumentiert, was ohnehin passiert wäre.
Digital Healthcare Marketing ist ein Bereich mit besonderen Anforderungen. Was unterscheidet eine wirkungsvolle Strategie hier von einer, die zwar gut aussieht, aber nicht funkioniert?
Der entscheidende Unterschied liegt darin, ob jemand den Markt wirklich versteht – oder nur Standardmechaniken auf ein reguliertes Umfeld anwendet. Strategien, die gut aussehen, aber nicht funktionieren, entstehen fast immer dann, wenn jemand Ansätze aus dem E-Commerce oder B2B übernimmt, ohne die strukturellen Unterschiede im Gesundheitswesen zu kennen: das Heilmittelwerbegesetz, die andere Vertrauensdynamik zwischen Patient und Anbieter, die Tatsache, dass Patienten keine Impulskäufer sind, sondern in einer oft belastenden Lebenssituation eine informierte Entscheidung treffen wollen.
Eine wirkungsvolle Strategie im Healthcare-Bereich baut auf drei Dingen: rechtssicherer Kommunikation, die trotzdem relevant ist – nicht trotz HWG, sondern innerhalb seiner Grenzen. Einer klaren Vorstellung davon, welche Patienten wirklich gewonnen werden sollen, und nicht nur einem breiten Reichweitenziel. Und einem Verständnis dafür, dass Vertrauen hier kein Marketingkonstrukt ist, sondern die eigentliche Währung.
Attribution und Incrementality klingen für viele nach Buzzwords. Warum sind sie trotzdem entscheidend und wie erklärt man das einer Geschäftsführerin oder einem Geschäftsführer ohne Marketing-Hintergrund?
Ich erkläre es so: Stellen Sie sich vor, Sie betreiben eine Praxis und schalten Werbung. Am Ende des Monats meldet Ihr Marketing-Dashboard 80 neue Patientenanfragen aus dieser Werbung. Jetzt die entscheidende Frage: Wie viele dieser 80 Patienten hätten Sie auch ohne die Werbung gefunden, weil sie Sie über Google Maps gefunden hätten, weil jemand sie empfohlen hat, weil sie sowieso in Ihrer Nähe wohnen? Wenn die Antwort 50 ist, hat Ihre Werbung nicht 80 Anfragen gebracht, sondern 30. Der Rest wäre ohnehin gekommen.
Genau das messen Attribution und Incrementality. Der eine Begriff beschreibt, welcher Kanal eine Conversion zugeschrieben bekommt, der andere, ob diese Conversion ohne den Kanal überhaupt ausgeblieben wäre. Beides klingt technisch, hat aber eine sehr konkrete Konsequenz: Wer es ignoriert, investiert Budget in Maßnahmen, die im Reporting glänzen, aber im Geschäftsergebnis wenig bewegen. Wer es versteht, trifft bessere Budgetentscheidungen, weil er das Richtige misst.
Digital Healthcare Marketing
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